Insolvenzanfechtung

Das Insolvenzverfahren dient nach § 1 Satz 1 InsO dazu, die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt wird. Durch die Insolvenzanfechtung sollen Vermögensverschiebungen in der Zeit vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens neutralisiert werden.

Hat beispielsweise ein Gläubiger des Schuldners im letzten Monat vor dem Insolvenzantrag im Wege der Zwangsvollstreckung eine Zahlung von dem Schuldner erhält, muss er diese gemäß § 131 Abs. 1 Nr. 1 InsO an den Insolvenzverwalter zurückzahlen. Aber auch in vielen anderen Fällen, insbesondere in den letzten drei Monaten vor dem Insolvenzantrag, in Einzelfällen bis zu 10 Jahre (§ 133 InsO) vor dem Insolvenzantrag, kann der Insolvenzverwalter Ansprüche gegen die Gläubiger geltend machen.

Wussten Sie eigentlich, dass der Abschluss einer Ratenzahlungsvereinbarung gefährlich sein kann?

Als Anwaltskanzlei in Hannover, mit Fachanwälten für Insolvenzrecht, verfügen wir über langjährige Erfahrungen in der Beratung und Vertretung von Insolvenzverwaltern bei der Durchsetzung von Anfechtungsansprüchen. Die von uns erstrittenen Entscheidungen haben auch vor Obergerichten und dem Bundesgerichtshof Bestand. Diese besondere Erfahrung setzen wir ein, um Sie bei der Abwehr von Anfechtungsansprüchen mit Erfolg zu vertreten.

Nur wer weiß, wie Insolvenzverwalter agieren, kann Sie erfolgreich vertreten.

Tätigkeitsbereich

  • Beratung im Bereich der Insolvenzanfechtung
  • Geltenmachung und Abwehr von Insolvenzanfechtungsansprüchen

 

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